Wer ich bin?

Hier ist meine Story!

Stell doch mal ein Y auf den Kopf
Wenn Du das machst und die Striche mit dem Bleistift ein bisschen verbreiterst, sieht das umgekehrte Y aus, wie der Comersee. Meine Geschwister und meine Eltern waren gerne aktiv. Doch keiner liebte Wasser und Wind wie ich. Wenn man die Elemente studiert, Windrichtungen und Wellen geschickt einsetzt, beflügelt die Geschwindigkeit nicht nur das Brett, sondern auch die Fantasie. Die Geschicke selbst in die Hand nehmen und anderen zu zeigen, wie es geht, hat mich als 18-Jähriger begeistert. Das ist auch heute noch so. Doch damals hat man mir das mit meiner Zerebralparese (halbseitige Lähmung) wohl nicht zugetraut.

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Lern was Ordentliches Ich bin ja nicht nur so durchs Leben gesurft, habe in einer Surfschule am Comersee als Windsurf-Instruktor und drei Jahre lang viele Leute und mich selbst damit glücklich gemacht. Doch meine Eltern bestanden darauf, dass ich etwas Ordentliches lernte und so wurde ich Netzelektriker. Wir reparierten nachts. Am Tag elektrisierte mich der Surfsport. Ich wurde Instruktor und gab Unterricht. Beim Surfen sind die Beine angeschnallt. Mit geschickten Oberkörperbewegungen kann man die tollsten Manöver fahren, vorausgesetzt, man hat die Gegebenheiten studiert. Beim Surfen lernst du Technik, Rücksicht und Respekt. Eine Welle, ein Surfer. Was war jetzt gleich nochmal was Ordentliches?
Wie der Vater so der Sohn Meine Eltern hatten ein Kind adoptiert. Ich habe mit meiner ersten Frau nach der Geburt unserer Tochter Pflegekinder aufgenommen. Damals war ich 25 Jahre jung. Wir steckten unsere Kraft in den Hausbau und in unsere heilpädagogische Pflegefamilie. Energie geben und Energie bekommen, ein ewiger Kreislauf, manchmal mit Umleitungen, Trennung und Neubeginn.
Sacha Peter Stermcnik
Direkt, direkter, Stermcnik Im Multi-Level-Marketing hab ich viel verkauft. Nahrungsergänzungsmittel, Parfüm, Versicherungen. Ich dachte, es war viel. Denn ich kann mich an all die Menschen erinnern, mit denen ich gesprochen habe. Ihre Geschichten haben mich fasziniert. Meine Verkaufszahlen waren ernüchternd. Jobfindungsphase.

Back to Technology
Beruflich spezialisierte ich mich in meinem neuen Job auf Roll- und Schiebetore. Ich hatte eine Nische gefunden und hab mich als Pro für Schnell-Lauf-Tore qualifiziert. Mit dem beruflichen Erfolg kamen auch die Liebe, Zwillingsglück und neue Herausforderungen. Doch der neue Chef der Firma hatte es für meinen Geschmack mit der Kontrolle übertrieben. Menschen zu führen, heißt für mich begleiten, Fragen stellen, Motive identifizieren, nicht, sie zu überwachen. Ich wechselte zum Aufzugsbau.

Sacha Peter Stermcnik
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Auf und ab im Schacht
Aufzüge befördern Menschen. Es geht auf und ab in einem vorgegebenen Raum. Das ist gut für alle, die schwer tragen müssen. Das ist suboptimal für alle, die könnten und sich zu wenig bewegen. Doch das bewegte mich gar nicht so sehr. Viel mehr inspirierte mich das Anlernen der Techniker zu neuen eigenen Wegen. Schon wieder kam die Arbeit des Coaches zu mir und mit ihr die Freude, trotz begrenzten Gehaltes und steten Überstunden gerne in die Firma zu gehen. Eine thematische Weiterbildung zur Persönlichkeitsentwicklung veränderte alles. Ich erlebte einen bisher unbekannten Impuls.